1,4 Millionen Euro für neue Ambulanz
Am St. Josef-Krankenhaus Kupferdreh startet ein weiteres Bauprojekt (Juli 2005)Großzügige helle Räume, einladendes Ambiente, schnelle medizinische Diagnostik und Therapie in acht modern ausgestatteten Behandlungsräumen: Voraussichtlich ab Mai/Juni 2006 bietet die neue Ambulanz des St. Josef-Krankenhauses Essen-Kupferdreh den Patienten und Mitarbeitern den schnelleren und einfacheren Weg zur kompetenten Hilfe. Gemeinsam mit der zentralen Patientenaufnahme für das ganze Krankenhaus sind hier künftig neben der Notfallbehandlung auch alle Eingangsuntersuchungen und Erstgespräche sowie die notwendigen Verwaltungsarbeiten für einen stationären Aufenthalt gebündelt.
„Das macht die Aufnahme für alle Patienten bequemer und vermeidet lange Wartezeiten auf den Stationen oder in Funktionsbereichen“, sagt Hubert Brams, Leiter Personal und Organisation der Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel, zu denen das Krankenhaus gehört. Der Neubau der Ambulanz findet seinen Platz im Erdgeschoss unter dem neuen Zentral-OP und wird insgesamt rund 1,4 Millionen Euro kosten. Das Land hat einen Zuschuss für dieses Projekt bewilligt.
Während der Bauzeit zieht die Ambulanz ab sofort in ehemalige Operationssäle in der dritten Etage des Krankenhauses am Heidbergweg. „Wir sind uns bewusst, dass dies für Patienten und Mitarbeiter eine vorübergehende Belastung bedeutet“, bittet Brams um Verständnis. Zwar sollen sich die Behinderungen durch Bauarbeiten dank eines ausgeklügelten Bauplans in Grenzen halten, doch bedeutet allein der Umzug von Sprechzimmern und Sekretariaten für alle Beteiligten eine Umgewöhnung. „Dafür können wir aber in Zukunft wesentlich kürzere Wege und noch schnellere Hilfe bieten.“
Bis zur Fertigstellung der neuen Ambulanz werden die Notfall-Patienten gebeten, tagsüber den Eingang der Radiologischen Gemeinschaftspraxis rechts neben dem Klinik-Haupteingang am Heidbergweg zu benutzen. Von dort gelangt man direkt zu einem Treppenhaus und Aufzug, die in die vorübergehende Ambulanz in der dritten Etage führen. Abends ab 20 Uhr lenken Schilder den Patienten den Weg über den Haupteingang durch Treppenhaus und Aufzüge der Klinik zur Anmeldung der Ambulanz.
Am St. Josef-Krankenhaus stehen neben der Ambulanz weitere Projekte an: So wird eine Halle für den Notarztwagen der Feuerwehr gebaut, der jeweils mit einem Arzt der Klinik ausrückt. Und in der achten Etage beginnt der Komplett-Umbau einer ganzen Station als Pilotprojekt für eine künftige Generalsanierung der Klinik.



