Neuer Ärztlicher Direktor

Seit dem Jahreswechsel löst Privatdozent Dr. Thomas Zeit (re.) seinen langjährigen Vorgänger Dr. Volker Tenfelde ab (Januar 2007)
"Nun sind Sie offiziell in Amt und Würden", sagte der bisherige Ärztliche Direktor Dr. Volker Tenfelde mit einem Augenzwinkern und überreichte seinem Nachfolger Privatdozent Dr. Thomas Zeit feierlich die 'Insignien' des Ärztlichen Dienstes: einen traditionsreichen Stempel mit der Aufschrift 'Ärztlicher Direktor'. Als solchen ertwarten den Chefarzt der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie am St. Elisabeth-Krankenhaus in Hattingen-Niederwenigern viele neue Tätigkeitsfelder: So zählt vor allem die Gewährleistung einer optimalen medizinischen Versorgung der Patienten zu seinen Aufgaben. Dem 54-jährigen Psychiater und Privatdozenten der Ruhr-Universität Bochum obliegt außerdem die Dienst- und Fachaufsicht des ärztlichen Dienstes und die Verantwortung für die fachübergreifenden medizinischen Aufgaben bei den Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel. Ach für das Miteinander der Fachabteilungen und die Kooperation mit den einweisenden Ärzten und benachbarten Kliniken sorgt der Ärztliche Direktor, der in Zeiten wachsenden Kostendrucks außerdem unternehmerisch denkt: "Die sehr gute Aufstellung unserer Fachabteilungen ermöglicht eine kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Hauses."
Tatkräftig unterstützt wird Dr. Zeit von seinem Stellvertreter Dr. Bernd Langmack, dem Leitenden Arzt der Klinik für Herz-, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen am St. Josef-Krankenhaus Kupferdreh; der Kardiologe blickt dem anspruchsvollen Aufgabenspektrum ebenfalls gespannt entgegen.
Als stimmberechtigte Mitglieder der Krankenhausbetriebsleitung sind der Ärztliche Direktor und sein Stellvertreter, die diese Tätigkeit neben ihrer Klinikleitung ausüben, für drei Jahre bestellt - normalerweise, denn ihr Vorgänger Dr. Tenfelde war ganze sechs Jahre im Amt. "Zugunsten einer kontinuierlichen Arbeit habe ich mich in Zeiten des Umbruchs bereit erklärt, eine zweite Amtszeit anzuschließen", erklärte Tenfelde. Der Chefarzt der Neurologie wird sich nach dem turnusmäßigen Wechsel verstärkt neuen Aufgaben zuwenden und zukünftig die Schwerpunkte in der Therapie von Schlaganfällen und Parkinson intensivieren.



