ADS – Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom
Eine gut behandelbare StörungDie Therapie der Aufmerksamkeitsdefizitstörung, kurz: ADS, ist Thema der Informationsveranstaltung am St. Elisabeth-Krankenhaus Niederwenigern am Montag, dem 10. September 2007, um 18.00 Uhr in der Essener Str. 31. ADS beginnt meist im Kindesalter, Experten schätzen, dass 2 bis 10 Prozent aller Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen an ADS leiden. Typische Symptome sind leichte Ablenkbarkeit, geringes Durchhaltevermögen oder Hyperaktivität, in der Folge häufig Versagen in Schule oder Beruf. Lange Zeit galt die Störung als medikamentös nicht behandelbar. Viele Betroffene greifen zu Alkohol oder Drogen, um die belastenden Symptome selbst zu lindern – häufig ein gefährlicher Teufelskreis in die Abhängigkeit. Doch es gibt wirksame Therapien; Jürgen Jansen, Neurologe, Psychiater und Psychotherapeut am St. Elisabeth-Krankenhaus Niederwenigern, informiert in seinem Vortrag über den lindernden Einsatz von Amphetaminen oder Antidepressiva. Bei Erwachsenen kann zusätzlich Psychotherapie helfen, den oft begleitenden Suchtmittelgebrauch zu vermeiden.
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der kreisweiten Aktionswoche „Sucht hat immer eine Geschichte“ und ist eine Kooperation der Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel und der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft „Sucht“ im EN-Kreis. Informationen zur Aktionswoche: Barbara Koch (EN-Kreis), Tel. (0 23 32) 66 40 21.



