August 2007 | Modernes Krankenhaus mit historischen Wurzeln
8. Kupferdreher Denkmaltafel dokumentiert lange Tradition des Medizinstandortes „St. Josef-Krankenhaus“Am 6. August 2007 trafen sich die Betriebsleitung der Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel und Vertreter der Bürgerschaft Kupferdreh e.V., um im wahrsten Wortsinn Geschichte zu schreiben: Denn mit der Enthüllung der Denkmaltafel des St. Josef-Krankenhauses Kupferdreh wird für Jedermann sichtbar, auf welch lange Historie das heutige moderne Krankenhaus am Standort „Schwermannstraße“ zurückblicken kann. Der Kupferdreher Denkmalpfad ist Teil eines stadtteilübergreifenden Projektes verschiedener örtlicher Bürgervereine, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die historische Entwicklung des Stadtteils nachzuvollziehen und Interessierte durch die schöne Umgebung an bedeutende Gebäude und Stätten zu lenken.
Begonnen hat die Geschichte des St. Josef-Krankenhauses am 14. Mai 1895, als sich vier Ordernsschwestern der Franziskanerinnen in Kupferdreh niederließen, um sich im Dienst der Armen und Kranken nützlich zu machen. Mit wachsender Industrialisierung fiel fünf Jahre später der Beschluss der hiesigen Bürgerschaft, ein Krankenhaus zu bauen. 1901 begann der Bau, am 19. März 1902 fand die feierliche Einweihung des Hauses statt, das in 40 Zimmern Platz für kranke Menschen bot. In über 100 Jahren hat sich vieles gewandelt. Neben dem veränderten äußeren Erscheinungsbild der heute elfgeschossigen Einrichtung mit 265 Betten hat sich das St. Josef-Krankenhaus zum modernen, leistungsfähigen Versorgungszentrum entwickelt, das für seine vielfältigen Spezialisierungen über die Grenzen Essens hinaus bekannt ist. Gleich geblieben sind im Wandel der Zeit jedoch der christliche Grundgedanke und der eigene Anspruch, „den Mensch in guten Händen“ zu wissen. Das gilt auch für das 1979 gebaute Altenkrankenheim St. Josef und das St. Elisabeth-Krankenhaus in Hattingen-Niederwenigern (158 Betten), das seit 1998 den Verbund der Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel komplettiert.



