Katholische Kliniken Ruhrhalbinsel                                    
 
 

Januar 2007 | Diabetes: Risiken kennen, Spätschäden vermeiden

Der richtige Umgang mit Diabetesrisiken ist Thema beim ersten Patientenseminar „Diabetes“ im neuen Jahr, zu dem das St. Josef-Krankenhaus Kupferdreh gemeinsam mit dem Diabetes-Schulungszentrum Ruhr am Donnerstag, dem 25. Januar 2007, von 18.00 bis 19.30 Uhr einlädt. Neben akuten Entgleisungen des gestörten Zuckerstoffwechsels zählen Langzeitschäden an den kleinen und großen Blutgefäßen zu den gefürchteten Folgeerkrankungen, die sich nur durch eine dauerhaft gute Blutzuckereinstellung vermeiden lassen. Experten verschiedener Fachgebiete beleuchten an diesem Abend vor allem das Risiko für Herz und Nieren und zeigen Wege auf für ein bewusstes Leben mit Diabetes. Die Veranstaltung ist kostenfrei, Veranstaltungsort ist die Aula im St. Josef-Krankenhaus Kupferdreh, Heidbergweg 22-24.
Die Volkskrankheit Diabetes ist auf dem Vormarsch, allein unter dem so genannten Typ-2-Diabetes, auch Altersdiabetes genannt, leiden über sechs Millionen Deutsche. Bleiben die erhöhten Blutzuckerwerte langfristig unbehandelt, sind krankhafte Veränderungen der Blutgefäße die gefährliche Folge. Vor allem Gehirn, Augen, Herzgefäße, Nieren, Bein- und Fußgefäße können davon betroffen sein. Die Spezialisten informieren über Diabetesrisiken und zeigen auf, wie entscheidend die konsequente Überprüfung und Einstellung des Blutzuckerspiegels ist. Dr. Bernd Langmack, Leitender Arzt der Klinik für Herz-, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen, hat dabei die Risiken für Herzerkrankungen im Blick, Privatdozent Dr. Anton Daul, Leiter der Abteilung für Nephrologie am Elisabeth-Krankenhaus, spricht über die Gefahren von Nierenschäden. Unter der Moderation von Dr. Martin Sulliga, Leitender Arzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin, und Adalbert Roecken vom Diabetes-Schulungszentrum Ruhr bleibt nach den Vorträgen Zeit für individuelle Fragen und Erfahrungsaustausch.