Katholische Kliniken Ruhrhalbinsel                                    
 
 

Optimierte "Schnittstelle" im OP

OP-Management komplettiert moderne Behandlungsstrukturen bei den Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel

Wer heute zu einem chirurgischen Eingriff ins St. Josef-Krankenhaus Kupferdreh kommt, der bemerkt schnell, dass moderne und patientenfreundliche Behandlungsstrukturen in allen Bereichen greifen: Angefangen von der punktgenauen Aufnahme kurz vor dem geplanten Eingriff über die Operation selbst, die dank moderner OP-Verfahren schonend und oft in Regionalanästhesie erfolgen kann, bis hin zur Reha, die bereits im Krankenbett beginnt und zur schnellen Erholung beiträgt. Einen wesentlichen Anteil am reibungslosen Ablauf hat das professionell abgestimmte OP-Management, das die täglich rund 35 Eingriffe vorausschauend und verlässlich plant.

Gut geplant – pünktlich operiert
Als zertifizierter OP-Manager ist der bisherige Anästhesie-Oberarzt Stefan Staar die zentrale Schnittstelle im OP. Das Terminieren und Steuern aller Abläufe rund um die sechs OP-Säle ist seine Hauptaufgabe. Als Ansprechpartner und Organisator für alle Operateure und OP-Pflegekräfte hat Stefan Staar stets den Überblick und sorgt dafür, dass alle Patienten zum vorgesehenen Termin operiert werden können.

Morgens geht Stefan Staar als erstes in den OP, um mit Blick auf das Tagesgeschäft den kurzfristigen Handlungsbedarf zu überprüfen: Sind alle Säle gut ausgelastet oder noch Kapazitäten frei? Liegen alle Befunde vor? Werden die Zeiten eingehalten? Sind die Teams komplett? Ist die Betreuung nach der OP vorbereitet? Durch die vorausschauende Planung können lange Wartezeiten vermieden und die Narkose-vorbereitungen punktgenau begonnen werden.

Vernetzte Strukturen optimieren den Erfolg
In der täglichen OP-Planbesprechung um 14.00 Uhr trifft sich das OP-Team um zu schauen, wie der Tagesablauf sich gestaltet. Auch der nächste Tag wird antizipiert. Wenn Patienten doch einmal zu einem späteren Zeitpunkt einbestellt werden müssen, etwa weil ein Notfall kurzfristig dazwischen gekommen ist, kann das OP-Team dank der regelmäßigen und engen Kommunikation zwischen OP-Manager, Ärzten, Pflegenden und den Fachabteilugen schnell reagieren. Der Patient bekommt umgehend Bescheid und kann sich so frühzeitig auf den veränderten Tagesablauf einstellen. Teamarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg – hierin liegt ein Schlüssel für die passgenaue Planung. Daher tagt regelmäßig die OP-Konferenz, in der sich alle OP-Planverantwortlichen treffen und Verbesserungspotenziale zeitnah besprechen und umsetzen können.
Alle operativen Fachabteilungen profitieren von dem professionellen OP-Management, weil sie für ihre Patienten auch die weitere Behandlung noch besser abstimmen können. Für Transparenz sorgt die EDV- unterstützte Online-Terminierung des OP-Plans, auf den die Operateure von allen Arbeitsplätzen aus zugreifen können. Das OP-Management wirkt sogar über die Klinik hinaus: Die enge Kontaktpflege des OP-Managers zu den niedergelassenen Ärzten ist ein weiterer Garant für eine optimale Betreuung der gemeinsamen Patienten.

Leistungsstarker OP
Die Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel können eine deutliche Steigerung der operativen Fallzahlen verzeichnen und haben bereits darauf reagiert, indem sie ihr qualifiziertes Personal aufgestockt haben. Zudem wurden die OP-Kapazitäten erweitert: Mit dem innovativen 2-Schicht-Betrieb läuft in einem Operationssaal der Operationsbetrieb bereits in einem Zeitfenster von 8.00 bis 19.00 Uhr - in Notfällen werden die Patienten auch nachts kompetent versorgt. Darüber hinaus sind zwei weitere Säle in Planung.

Zufriedene Patienten
Seit dem Start des OP-Managements können Notfälle besonders effizient integriert werden. Daher kann sich auch die OP-Vorbereitung der geplanten Eingriffe auf ein kleineres Zeitfenster konzentrieren. Wartezeiten oder verschobene Operationen sind eine seltene Ausnahme. „Die Patienten sind zufrieden, weil sie zuverlässig am vorgesehenen Termin operiert werden“, resümiert Staar. Und noch mehr Neuerungen im OP überzeugen: Dank moderner Anästhetika können die Eingriffe bei über der Hälfte aller Patienten unter einer schonenden Regionalanästhesie ohne Vollnarkose erfolgen.