Katholische Kliniken Ruhrhalbinsel                                    
 
 

Mundschutz, Gips und Ultraschall – Kinder erleben Krankenhaus „hautnah“

Im Rahmen des Themas „Berufe“ erkundete die Klasse 2a der Grundschule Nieder-wenigern das St. Josef-Krankenhaus Kupferdreh und erfuhr so einiges über die Arbeit auf der Intensivstation und in der Ambulanz. Im wahrsten Sinne hautnah erlebten die Kinder Ultraschall, Röntgen und Gipsraum. Ärzte und Pflegekräfte nahmen sich viel Zeit, alle Fragen der kleinen „Berufsanwärter“ zu beantworten.



Der Aufwachraum im St. Josef-Krankenhaus hatte so früh morgens für manches Kind eine ganz andere Bedeutung: Erst mal richtig munter werden. Aber spätestens, als OP-Leiter Detlef Danner die Monitore und Sauerstoffversorgung erklärte und die ersten Freiwilligen an die Puls- und Blutdruck-Überwachung anschloss, waren alle hellwach und verfolgten gespannt, was rund um eine Operation so alles passiert.



Professionell ausstaffiert mit Mundschutz, OP-Haube und „Spiel-Spritzen“ ging es schließlich weiter in die Ambulanz, wo Schwester Kathrin Tschöpe die Führung übernahm. Beim Röntgenbilder-Raten zeigten sich erste Begabungen für die (Tier-) medizinische Diagnos-tik: „Ist das vom Hund“? mutmaßte einer der 8-jährigen.



Beim Bauch-Ultraschall musste dann natürlich die Lehrerin als erstes „Opfer“ herhalten. Im Magen wurde eine Banane diagnostiziert. Dann kam Philipp dran. „Mal gucken, ob er muss“, meinte Ambulanz-Arzt Dr. John Göddertz und zeigte der Klasse auf dem Monitorbild die halbvolle Blase.



Das Highlight des Morgens: Eingipsen. Mit Schlauchverband, Watte, Krepp, Gips und Socke - eben allem, was zu einem echten Gips dazu gehört - legte Schwester Kathrin erst bei Leandra, dann bei Lina einen Arm vorübergehend still. Die Kinder waren begeistert und freuten sich schon darauf, ihre Eltern mit dem vermeintlich gebrochenen Arms zu erschrecken. Und darauf, am nächsten Schultag nicht mitschreiben zu müssen. Wozu ein Tag im Krankenhaus doch gut sein kann…